Vom Rohmaterial zum Präzisionsbauteil

Unser bewährter Prozess von der Werkstoffanalyse bis zur fertigen Komponente – transparent und nachvollziehbar.

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Werkstoffanalyse & Spezifikation

Zunächst prüfen wir die chemische Zusammensetzung und die mechanischen Eigenschaften des Ausgangsmaterials. Auf Basis der Kundenanforderungen legen wir die Zielparameter für Härte, Zugfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit fest.

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CAD-Konstruktion & Prozesssimulation

Aus den spezifizierten Daten erstellen wir ein digitales Modell des Bauteils. Eine Finite-Elemente-Simulation prüft die Spannungsverteilung und identifiziert kritische Zonen vor der Fertigung.

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CNC-Programmierung & Werkzeugauswahl

Die Fertigungsparameter werden für die jeweilige Maschine optimiert. Wir wählen das passende Schneidwerkzeug und legen Vorschub, Schnittgeschwindigkeit sowie Kühlstrategie fest.

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Präzisionsfertigung & Inline-Messung

Die Bearbeitung erfolgt auf 5-Achs-CNC-Fräsmaschinen. Während des Prozesses überwachen wir die Maßhaltigkeit mit taktilen und optischen Messsystemen und greifen bei Abweichungen sofort ein.

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Qualitätskontrolle & Dokumentation

Nach der Fertigung prüfen wir jedes Bauteil mittels Koordinatenmessmaschine und zerstörungsfreier Verfahren. Die Ergebnisse werden in einem Prüfprotokoll festgehalten und dem Kunden übergeben.

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Auslieferung & technische Begleitung

Die fertigen Komponenten werden verpackt und versendet. Auf Wunsch unterstützen wir bei der Integration in Ihre Produktionslinie und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Stimmen unserer Teilnehmer

Was Fachleute über die Kurse sagen

Der Kurs zur Präzisionsfertigung von Titanlegierungen hat mir geholfen, die Kühlstrategien und Vorschubgeschwindigkeiten gezielt anzupassen. Die Mikrorisse in unseren Bauteilen sind spürbar zurückgegangen.

Qualitätssteigerung

Die vergleichende Analyse der additiven Fertigungsverfahren hat mir die Entscheidung für das richtige Pulverbettschmelzverfahren erleichtert. Die Härtewerte und die Dichte der Proben sind jetzt reproduzierbar.

Verfahrensauswahl

Die Inhalte zur zerstörungsfreien Prüfung von Schweißnähten sind praxisnah und methodisch sauber aufbereitet. Die Phased-Array-Technik wird verständlich erklärt, die Grenzen bei grobkörnigen Werkstoffen werden klar benannt.

Lehrmaterial

Die Fallbeispiele aus der Automobilindustrie zur additiven Fertigung von Werkzeugstählen haben mir geholfen, die Mikrostrukturunterschiede zwischen Laser- und Elektronenstrahlschmelzen zu verstehen.

Anwendungsbezug

Die Schulung zur Ultraschallprüfung hat unsere Fehlerdetektion bei Schweißnähten deutlich verbessert. Die Kalibrierung an Referenzfehlern und die Interpretation der Anzeigen sind jetzt standardisiert.

Prozesssicherheit

Präzision in der Fertigung

Unsere Plattform bietet praxisnahe Inhalte zu Materialwissenschaft und Produktionstechnologie – von der Werkstoffauswahl bis zur Qualitätskontrolle.

Werkstoffdatenbank

Zugriff auf geprüfte Daten zu über 200 Legierungen und Kunststoffen mit mechanischen Kennwerten und Verarbeitungshinweisen.

Fundierte Materialauswahl für Ihre Konstruktion

CNC-Simulation

Interaktive Modelle zur Optimierung von Schnittparametern und Werkzeugwegen – inklusive Kollisionserkennung und Zykluszeitanalyse.

Reduzierte Rüstzeiten und höhere Prozesssicherheit

Qualitätskontrolle

Anleitungen zur zerstörungsfreien Prüfung mit Ultraschall und Wirbelstrom – mit Referenzfehlern und Bewertungskriterien.

Nachweisbare Bauteilqualität nach Industriestandard

Additive Fertigung

Vergleichende Analysen zu Pulverbettschmelzen und Bindemittel-Jetting für Werkzeugstähle und Hochtemperaturlegierungen.

Gezielte Verfahrenswahl für seriennahe Bauteile

Häufige Fragen zur Materialwissenschaft

Kompakte Antworten zu Werkstoffen, Fertigungsverfahren und Qualitätskontrolle.

Die Ultraschallprüfung ist das Standardverfahren für dickwandige Rohrleitungen. Sie erfasst innere Fehler wie Risse oder Bindefehler zuverlässig. Für dünnere Bleche wird oft die Durchstrahlungsprüfung eingesetzt. Beide Methoden ergänzen sich je nach Werkstoffdicke und Zugänglichkeit der Naht.

Feinere Körner erhöhen die Streckgrenze und die Dauerfestigkeit, während grobe Körner die Kriechbeständigkeit verbessern. Bei der Warmumformung lässt sich die Korngröße über die Haltezeit und Abkühlrate steuern. Für Luftfahrtkomponenten wird meist ein gleichmäßiges Feinkorngefüge angestrebt.

Hochdruck-Kühlschmierung mit Emulsion (80–120 bar) direkt an der Schneidkante senkt die thermische Belastung und verhindert Randzonenschäden. Alternativ wird kryogenes Kühlen mit flüssigem Stickstoff erprobt, um die Spanbildung zu stabilisieren. Die Wahl hängt von der Losgröße und den verfügbaren Maschinen ab.

Beim Laserschmelzen wird das Pulver schichtweise mit einem Laser aufgeschmolzen – hohe Oberflächengüte, aber geringere Aufbauraten. Das Elektronenstrahlschmelzen arbeitet im Vakuum und mit höherer Energie, was dickere Schichten und schnellere Bauzeiten ermöglicht. Für Werkzeugstähle liefert das Laserschmelzen oft die bessere Härteverteilung.

Nach der Vorbearbeitung erfolgt eine spannungsarme Wärmebehandlung, um Eigenspannungen abzubauen. Anschließend wird auf Koordinatenmessgeräten die Ist-Geometrie erfasst und über eine adaptive Frässtrategie korrigiert. Typische Toleranzen liegen bei ±0,02 mm für Funktionsflächen.

Eine geringe Rauheit (Ra < 0,4 µm) reduziert Kerbwirkungen und erhöht die Dauerfestigkeit um bis zu 30 %. Nach dem Schleifen oder Polieren wird häufig eine Randschichtverfestigung durch Kugelstrahlen aufgebracht, um Druckeigenspannungen zu erzeugen. Das ist besonders für Pleuel und Kurbelwellen relevant.

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